Chayote

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(Sechium edule)

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Die zu den Kürbisgewächsen zählende Chayote ist eine mehrjährige, behaarte Rank- und Kletterpflanze mit kleinen, weißen Blüten, die bei geeigneter Unterlage imposante Höhen (an Bäumen bis zu 5 m, vereinzelt über 10 m) erklimmen und große Flächen bedecken kann.

Ihr Ursprung liegt bei den Azteken und Maya Mittelamerikas. Eine vor-conquistadorische Nutzung wird stark angenommen, kann aber hinsichtlich des Alters als Nutzpflanze nicht belegt werden.

Heutzutage wird die mehrjährige Pflanze als Nahrungsmittel weitverbreitet vor allem in den Subtropen und Tropen Amerikas zum Eigenkonsum oder für den lokalen Markt angebaut. Mitunter findet sie darüber hinaus in den gemäßigten Breiten einen Anbau als einjährige Pflanze.

Ihre essbaren, fleischigen Früchte sind je nach Sorte in Farbe, Größe und Form unterschiedlich, ähneln in ihrer Form jedoch entfernt einer Mango oder Nashi-Birne. Die Farbe variiert von weißlich-gelb bis grün. Der Geschmack läßt sich vergleichen mit einer Art Mischung aus Kartoffel und Gurke. Konsumiert wird die nicht lagerfähige Frucht roh, gekocht, gegrillt, gebraten; auch inklusive der Schale. Ebenfalls als Nahrungsmittel genutzt werden die jungen Blätter sowie die Wurzel (Rhizom).

Die Chayote ist als Nahrungmittel wirtschaftlich nicht unbedeutend. Die Pflanze kann jährlich bis zu 50 Früchte entwickeln.

An Inhaltsstoffen weist die Frucht vor allem Wasser, 2 % Aminosäuren, wenig Stärke, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen auf.

Die moderne Kosmetikindustrie verspricht sich von der wasserhaltigen Chayote einen beruhigenden Effekt und setzt sie in reizlindernden, feuchtigkeitsspendenden Formulierungen für trockene Haut ein.