Ackerschachtelhalm

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(Equisetum arvense)

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Der Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut genannt, läßt sich als mehrjähriger Vertreter der Familie der Schachtelhalmgewächse entstehungsgeschichtlich zurückverfolgen bis ins obere Devon. Heutzutage überall vorkommend, stellt er eine genügsame, etwa bis 40 cm Höhe erreichende Pflanze dar, die sich jeden Standort der gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre erobert, sofern der Boden feucht und lehmreich ist.

Seit jeher eine wichtige medizinische Pflanze - vor allem zur verbesserten Wundheilung -, wird der Schachtelhalm mittlerweile auch in der modernen Kosmetik eingesetzt. An Inhaltsstoffen weist er neben Kaliumsalzen, Flavoniden sowie Kaffeesäurederivaten bis zu 10% Kieselsäure auf.

Durch seinen hohen Gehalt an wasserlöslicher Kieselsäure besitzt Schachtelhalm adstringierende sowie stark regenerierende Wirkung auf Bindegewebe und Haut. Äußerlich angewendet, regen seine Zubereitungen (Tee, Auszug) den Hautstoffwechsel an und wirken festigend, stärkend und reinigend auf Hautstruktur, Bindegewebe und Haar.