Hibiskus (Hibiscus)

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Der Hibiskus, der als Gattung zur Familie der Malvengewächse zählt, kommt in etwa 300 Arten weltweit, vor allem jedoch in den wärmeren Breitengraden vor.

Beinahe überall erfährt er eine breit gefächerte Anwendung, so unter anderem als Lebensmittel (Tee, Blüten als Zusatz im Tee), Heilmittel, natürliches Kosmetikum, als Zierpflanze oder - im Fall der Aborigines - als Medizin, Lebensmittel und universal eingesetzter Gebrauchsgegenstand, indem aus den Blüten zum Beispiel Beutel für die Jagd angefertigt wurden.

Der Hibiskus hat seine Wirkungsweisen in Studien zum Teil sehr gut darlegen können, wobei noch nicht alle Aspekte gleichermaßen erforscht sind. Er charakterisiert sich unter anderem durch reichlich vorhandene, stark wirkende Anti-Oxidantien, die vielfältig medizinischen Einfluss besitzen. Hibiskus wirkt positiv auf die Cholesterinwerte und erweist sich damit als positiv für das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus werden dem Extrakt aus Hibiskusblüten gefäßschützende Eigenschaften vergleichbar denen des Rotweins, der Trauben und des Tees zugeschrieben.

In der Volksmedizin wird er unter anderem angewendet bei Erkältungskrankheiten, Kreislaufbeschwerden und als mildes Abführmittel.

Die moderne, westliche Kosmetikindustrie hat den Hibiskus entdeckt, indem sie auf seine anti-oxidativen und gefäßschützenden Wirkweisen baut.