Gänseblümchen

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(Bellis perennis)

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Das mehrjährige Gänseblümchen - Bellis perennis - ist mit 15 Arten in der gleichnamigen Gattung - Bellis - vertreten. Hauptverbreitungsgebiet ist eigentlilch das Mittelmeergebiet. Als Archäophyt hat sich die hier bekannte Art Bellis perennis Mittel- und Nordeuropa erobert, wo es ebenfalls sonnige Standorte bevorzugt.

Bellis perennis ist bekannt dafür, dass es essbar ist. Blüte und Blätter dienen als Salat, dem blutreinigende Wirkungen zugeschrieben werden.

Medizinisch wird es in der Natur- und Volksheilkunde sowie der Homöopathie schon lange angewendet und erfährt ein vielfältiges Einsatzspektrum. Seine Inhaltsstoffe wirken unter anderem gegen Gicht, Rheuma und Ödeme, vor allem aber als Schmerz- und Wundmittel, insbesondere bei Schürfwunden und Hautkrankheiten. Bewährt hat es sich als Magen-, Galle-, Lebermittel. Darüber hinaus stimuliert es die Anregung des Stoffwechsels der Haut sowie des Körpers insgesamt. Was seinen Einfluss auf die Hautgesundheit anbelangt, so wird es eingereiht neben so potente Korbblütler wie Arnika, Calendula oder Schafgarbe.

Seine Inhaltsstoffe sind Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Anthoxanthin und ätherisches Öl.

Auf diesen Erkenntnissen aufbauend, hat auch die Kosmetikindustrie Bellis perennis entdeckt und nutzt seine Inhaltstoffe gezielt zur Regeneration der Haut.